Der gotische Baustil 1 (Startseite). Diese Webpräsenz ist nicht mobiloptimiert. > Was zeichnet die Gotik aus ? Warum ist die gotische Kathedrale der Stolz und Mittelpunkt einer Stadt ? Warum geht jeder persönliche Entwicklungs- Individualisierungs-Lebensweg nur über und durch die gotische Kathedrale ? Zahlreiche Forscher und Kunsthistoriker haben sich in der Vergangenheit damit beschäftigt und sind auch heute noch auf der Spurensuche. Auf zehntausenden von Seiten wird versucht, eine Annäherungsantwort zu geben und diese Webpräsenz ist meine Antwort, für welche die Zeit erst jetzt reif ist als ein neues Aufbruchsideal für die Jugend und jung gebliebenen. > Der thematische Schwerpunkt dieses Entwicklungsauf- satzes und Essays ist die gotische Kathedrale über die kunsthistorische und theologische Sichtweise diese als eine Lebensauffassung und ein religiöses Lebensgrundgefühl als mein individualgeschichtliches Entwicklungsprogramm zu entwickeln. Einmal davon ergriffen, lässt es einen nicht mehr los. Es ist der Lebenswille und die Ideengeistesmacht, ein mächtiges, direktes, urweltliches, unbekanntes Gottes-Bewusstseins-Lebensgrund-Urgefühl, der einst in die Formen gelegt wurde und die Zukunft aller und von allem ist. Diese Willenskraft ergreift jeden " gotischen Menschen " und reisst ihn mit und der hohe Münsterturm zwingt den Blick auto- matisch nach oben zum Himmel als symbolische Nähe zu Gott.Es sind die wertvollsten Momente des Menschen, wo seine Seele berührt wird. > Es ist ein Elementardrang als ein ewiger Kampf zwischen Unruhe und Ruhe, zwischen Rausch und Besonnenheit, zwischen Unzufriedenheit und Zufriedenheit, zwischen Ungeduld und Geduld als ewig menschliche Sehnsucht nach dem Unendlichen und die Loslösung von dem Irdischen (Dematerialisierung) Es ist ein Lebensgeschehen, was immer gegenwärtig ist, wenn etwas Neues mit urweltlicher Kraft zutage tritt. Jede gotische Kunstform will vor allem eins;" motivieren". Es ist das neue Ideal und kultureller Bezugs- punkt als universale Sinnidee der Aufbruch-, Such-und (Alt)jugend, für das es zu leben und auch zu sterben lernen lohnt*. *Johann Wolfgang Goethe nannte Straßburg sein bedeutendes Ereig- nis.Es ist die Entwicklungs(übergangseintritts)zeit gekommen die, wie damals Johann Wolfgang Goethe, im deutschen Lande, den Funken der " Gotikbesessenheit " entzündete. Solange das Feuer der Begeis- terung im dafür nicht erloschen ist werden immer neue (Lebens)- kathedralen entstehen. Ich glaube, dass erst die zukünftigen Gene- rationen der gotischen Kathedrale würdig " im Sinne einer Indivi- dualisierungs-Lebensweg-Reife sind " und die religiöse Symbolik der gotischen Bauformen individuell interpretieren können, aber gerade für die " Jugend " wurde die vom Feuer zerstörte Notre Dame im Jahre 2019 in Paris wieder aufgebaut. > Der Stil der Gotik ist eigentlich ein Volksstil. Er ist demo- kratisch, dogmatisch unbefangen und hat den Rhythmus eines erregten Kollektivwillens und die Linie des Freiheits- dranges. Er ist kein ruhender Bau, sondern Auflösung und in ständiger Unruhebewegung und stimmungs- und rauschhaft, um rationale Vorstellungen verwirklichen zu können. Sie ist welt- und menschenfern und doch auch unmittelbar nahe am Leben. Die Sakralarchitektur ist gebauter Sinn, Kulisse des Glaubens, wortlose Weisheit, im Innersten steingewor- dene Mystik und die Kraft der Steine erhebt das Gemüt und befreit es von der bleiernden Erdenschwere und gibt inneren Frieden(Gliederungspunkt Frieden. Ursprünglich war die Kunst eine Schöpferin von Formen, mit deren Hilfe die Gottheit gesucht und angebetet wurde und diese Formen nahmen wie von selbst gotischen Charakter an, in der die Wirklichkeit hinter der sichtbaren Welt erfasst wird. Das Mystische als eine Art gotischer Gottbezogenheit und Verhältnis zum Göttlichen durchdringt alle Teile des go- tischen Baues und entwickelt sich dem Lichte entgegen. Es war, als wollte er eine Wirklichkeit hinter der sichtbaren Welt erfassen. Materie wird Geist als " lapis philosophorum", harter Stein wird geschmeidig , die Steinkraft zur wortlosen Weisheit geformt und ist " in Stein gehauenes Gottesgefühl" als Lernprozess-Ausdruck der dynamischen Entwicklung schlechthin(Ecclesia materialis significat ecclesiam spirita- lem-dass die gebaute materielle Kirche ein Geistige war). ".Es ist manifestierte Mystik voller biblischer Bildsprache, wo das Sichtbare das Unsichtbare Ewige und Ganze widerspiegelt, so lässt sich das euphorisierende Wesen als wortlose Weisheit einer gotischen Kathedrale, der Höhepunkt europäischer Baukunst zusammenfassen.Der Sinn für Sinnliches und Profanes wird zum Sinn für Übersinnliches und Heili- ges. Deshalb wird die Sehenswürdigkeit zur Sehnsuchts- würdigkeit*. * Bei der Gotik liegen geistiges und sinnliches sehr eng zusammen und wo göttliches in die sinnliche Form einstrahlt und transformiert wird zum Entwicklungs-Individualisierungs-Leben, wo sinnliches als Vehikel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Sinn-Zweck und Entwicklungsgeistiges eng zusammen liegen, und in die Lebensform einstrahlt und das Entwicklungsimmanente im Entwicklungslebens- prozess transzendiert wird. > Dieses Webpräsenzessay versucht in schriftstellerischer Gotikfreiheit die gotische Kathedrale entwicklungsphäno- * Was ist das Leben ? Gott das Leben.Ich atme nicht, sondern werde geat- met. Durch mein " ich-werde-geatmetes Leben " bin ich Gott unmittelbar, weil Gott das Leben als Spiritualität (Spiritus=Atem) selbst ist, indem ich lebe.Ich bin in Gott und Gott ist in mir. Alles was noch nicht Gott gewor- den ist, somit noch unvollendete Entwicklung. Das Göttliche ist kein fer- tiger Zustand, sondern ständige Entwick- lungs bewegung, Lebendigkeit, Kreativität,Irrtums-und Krisener- fahrung.Gott ist ein Werden, das sich nie erfüllt.Wo Entwicklung ist da ist auch Gott und wo Gott nicht ist, ist das Leben nicht in Ordnung (ent- wicklungskonform). Der Mensch ist nur und hat nur so viel Wert, wie viel er von Gott (ent- wickelt) hat, wie viel Lebenszeit Entwick- lungszeit ist und Zeitloses in der Zeit und Wesenhaftes im Wesenlosen geschaffen wird.Nach Meister Eckhart ist deshalb Gott ist mir näher, als ich mir selber bin.Wie der Mensch Gott braucht um nicht zu ver- gehen, braucht ebenso das Göttliche den Menschen, um wahr- haft und zur Wirklichkeit zu werden und zu sein.Entwicklung ist, wo Gott in jedem einzelnen Leben zu sich kommt und das Göttliche ist nicht mehr in unsinnlicher Abstraktion jenseitig des Irdischen und Welt- lichen, sondern wird lebensnah im Brennpunkt des eigenen Selbst innerlich von mir als Wirkkraft wahrgenommen. Das Leben wird als eine Erscheinung und Offenbarung Gottes und mein persönliches Leben als "das Gott-Werde-Selbst-Sein betrachtet. Immer wenn ich mich entwickele, rufe ich Gott ins diesseitige Dasein und er tritt an die Stelle des Überwundenen, des De-und Entmateria- lisierten als das transzendierte Verbesserte. Dass Gott Gott ist, da- durch bin die Ursache.Wenn Gott nicht wäre, wäre ich nicht; wenn ich nicht wäre, wäre Gott nicht.Es ist die tief religiöse Volksweisheit "Alles was du tust, ich bin bei Dir.Deshalb will ich auch ausser mich niemand anderes sein.Gottes Existenz zu leugnen bedeutet auch meine eigene Existenz zu leugnen.Mein Wohlbefinden ist auch sein Wohlbefinden. Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge mit dem Gott mich sieht. > Jeder soll das Lebensgrundgefühl bekommen, welches keinen gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn persönlich gebaut wurde und wenn er in die Kathe- drale eintritt, zu Hause (im Inneren) angekommen ist. Die Gotik lebt nur von den ständigen bautechnischen Verbes- serungen als gotisches Lernprinzip, was auch als Hauptmerkmal dieser Webpräsenz gilt. Wir sind keine Menschen der Gotik, aber werden erst zu Menschen durch den Geist der Gotik.Es geht in erster Linie nicht um das Bau- stilwissen einer vergangenen, kunstgeschichtlichen Epoche und die architektonische Formensprache eines vorwissen- schaftlichen Zeitalters, sondern im Mittelpunkt der Betrach- tung steht in Entwicklungsgotik 1 bis Entwicklungsgotik 9, eine architektonische Entwicklungsallegorie als Analogie und Brücke des Entwicklungskosmoses eines Kulturlernens. > Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Aufbruch, himmelwärts und nach den Sternen greifen. Des- halb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als Ausdruck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip ,weil bei Entwicklungs-Individualisie- rungsreife Nr.782 jeder das Gefühl vermittelt bekommt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich zu Hause ange- kommen und nicht mehr weiter suchen muss. Erst wenn ich das gotische Lernprinzip kenne, bin ich im Leben angekom- men. Nur wer individuell wird, existiert wirklich. In jeder Möglichkeit ist der Mensch ein Einzelner. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangsportale der gotischen Kathedrale für mich. Mit dem Münster fing es an und mit dem Münster hört es auf. Es ist seine Entwicklungszukunft in der scheinbar unreligiösen, evolutionären, säkularen Nach- folge Christi zu gestalten*. Gliederungs-Übersichten der Webpräsenzen
Sonst Textfortsetzung in Der gotische Baustil 2 ************** Der gotische Architektur-Baustil Gotischer Baustil 2-Webpräsenz-Gliederungs- Übersicht.
Gliederungsübersicht Entwicklungsgotik 1-9. Vom gotischen Kathedralen-Baustil (sakrale Baukunst) zum Entwickler-Individuations-Lebensstil (Entwicklungslebenskunst). Entwicklungs-Individuations-Lebensstil-Entwicklungs-
Entwicklungs-Individuations-Lebensstil-Entwicklungs-
Entwicklungs-Individuations-Lebensstil-Entwicklungs- gotik-3
Entwicklungs-Individuations-Lebensstil-Entwicklungs Gotisches Erkenntnis-Bau-Symbolik als emotionale Betroffenheit ("seelische Empfindung) und Kathedralen-Sinn-Hinweisprinzip-Teil 1 (61). Entwicklungs-Individuations-Lebensstil-Entwicklungs- Gotisches Erkenntnis-Bau-Symbolik als emotionale Betroffenheit ("seelische Empfindung) und Kathedralen-Sinn-Hinweisprinzip - Teil 2 (61). Entwicklungs-Individuations-Lebensstil Entwicklungs-
Entwicklungs-Individuations-Lebensstil -Entwicklungs-
Entwicklungs-Individuations-Lebensstil Entwicklungs-
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* Dieses Gotikessay ist auch eine Hommage auf das " Straßburger Münster " und Meister Eckhart, weil von diesem mehr gelernt wurde (zeitlose Lebens- tiefe, individuelle Lebenswahrheit, immanenter Lebenssinn, Jugendstrebeideal), als von den vielen Bildungen (zeitgeistiges Bildungs-, Berufs- und Lebenserfahrungs wissen als Resümee in Entwicklungsgotik. Dieses gotische -Lern- prinzip auch " Entwicklungs-Kultur-Lernen" genannt, ist der rote Faden in allem. Diese Rezension ist " ein Kind verschiedener Eltern " (vieler gotischer Kathedralen). Gliederungsübersicht "gotisches Lernprinzip 1-18". Das gotische Lernprinzip als Bau- und Entwicklungslebensstil
(5) Entwicklungs-Kultur-Lernen (8) Glaubens-Lernen (9) Friedens-Lernen (10) Säkulare,evolutionäre Nachfolge Christi-Lernen (11) Evolutionäres Allzeit-Nutzungs-Lernen (12) Individualisierungslernen im Beruf und in der Gesellschaft (13) Individualgeschichtlichkeitslernen (14) Evolutionäres Altjugendlernen (15 ) Vierzehn Kreuzwegstationen einer gotischen Kathedrale (16) Klosterwelt versus Entwicklungswelt (17) Jenseitslernen (18) Vom religiösen Pilgerweg zum Entwicklungs-Individua- lisierungsweg Gliederungsübersicht "die Zukunft des Straßburger Münsters und anderer gotischen Kathedralen".
Zukunft des Straßburger Münsters und der Notre Dame Gliederungsübersicht der Webpräsenz Die Zukunft des Christentums" mit nachstehenden Essays-Links: Gliederungsübersicht der Webpräsenz
Textfortsetzung siehe "Der-gotische-Baustil-2 |
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